Ihr Laborspezialist für Pharmakogenetik

Gezielte Unterstützung der personalisierten Arzneimitteltherapie

Das Pharmakogenetik-Profil von Invenimus unterstützt Ärztinnen, Ärzte sowie berechtigte Apothekerinnen und Apotheker bei der Auswahl und Dosierung von Arzneimitteln mit relevanten Gen-Arzneimittel-Interaktionen. Es zeigt, ob Wirkstoffe voraussichtlich normal, vermindert oder beschleunigt metabolisiert werden.

Dadurch können Risiken für Nebenwirkungen, Therapieversagen oder ungeeignete Dosierungen frühzeitig erkannt werden. Ziel ist es, die Arzneimitteltherapie fundierter zu planen und die Patientensicherheit zu erhöhen.

Typische klinische Situationen

Polypharmazie

≥5 Medikamente

Psychopharmaka

Antidepressiva, Antipsychotika

Schmerztherapie

Opioide, NSAR

Herz-Kreislauf

Statine, Chlopidogrel, Antikoagulation

Onkologie & Immuntherapie

z.B. Thiopurine, Fluoropyrimidine

Ältere / multimorbide Patienten

Komplexe Medikation

Pharmakogenetik Fortbildung

Nächster Kursbeginn: Termine folgen
Wir bieten praxisnahe Fortbildungen zur Pharmakogenetik an – auf Wunsch auch direkt in Ihrer Klinik, Ihrem Spital oder Ihrer Gruppenpraxis.

Wie beeinflussen Gene die Arzneimittelwirkung?

Genetische Varianten können beeinflussen, wie Arzneimittel aufgenommen, verteilt, metabolisiert oder ausgeschieden werden. Auch die Wirkung am Zielort, zum Beispiel an Rezeptoren oder in intrazellulären Signalwegen, kann genetisch mitbedingt sein. Dadurch können sich Wirkstoffkonzentration, Wirksamkeit und Nebenwirkungsrisiko individuell unterscheiden.

Das Pharmakogenetik-Profil von Invenimus unterstützt eine praxistaugliche und evidenzbasierte Arzneimitteltherapie. Es ersetzt die klinische Beurteilung nicht, sondern ergänzt sie als zusätzliche Entscheidungsgrundlage.

Ablauf der Pharmakogenetik-Evaluation

Eine pharmakogenetische Analyse unterstützt die Therapieentscheidung insbesondere dann, wenn Nebenwirkungen, unzureichendes Therapieansprechen oder eine komplexe Medikation vorliegen. Sie kann sowohl vor Beginn einer Therapie als auch im Verlauf bei bestehenden Problemen eingesetzt werden.

  1. Medizinische Indikation prüfen Wann soll ich eine Pharmakogenetik-Analyse veranlassen?

    Eine pharmakogenetische Analyse ist besonders sinnvoll bei:

    • Polypharmazie: ≥5 Dauermedikamente über mehr als 3 Monate
    • unerwünschte Arzneimittelwirkungen unter Standard- oder Niedrigdosis
    • unzureichendes Therapieansprechen trotz korrekter Einnahme
    • wiederholte Wirkstoffwechsel oder ausgeprägte Trial-and-Error-Verläufe
    • geplante oder laufende Therapie mit Psychopharmaka, insbesondere Antidepressiva oder Antipsychotika
    • Schmerztherapie, insbesondere mit Opioiden
    • kardiovaskuläre Therapie, insbesondere Statine, Clopidogrel oder Antikoagulation
    • onkologische oder immunmodulierende Therapie, z. B. Fluoropyrimidine oder Thiopurine
    • komplexe Medikation bei älteren oder multimorbiden Patientinnen und Patienten
    • auffälliges Therapeutisches Drug Monitoring ohne klare klinische Erklärung

    Eine frühzeitige pharmakogenetische Abklärung kann helfen, ungeeignete Wirkstoffe oder Dosierungen zu vermeiden, bevor Nebenwirkungen oder Therapieversagen auftreten.

  2. Klinische Entscheidungshilfe Liegt eine affektive Störung vor? Wirkstoffklassen? Faktoren?

    Zur Unterstützung der Indikationsstellung stehen zwei praxisorientierte Entscheidungsbäume zur Verfügung:

    Entscheidungsbaum 1: PGx bei affektiven Störungen

    Kompakte Entscheidungshilfe bei antidepressiver Therapie, insbesondere bei Nebenwirkungen, Therapieversagen oder Polypharmazie.

    Entscheidungsbaum 1 öffnen

    Entscheidungsbaum 2: PGx allgemein / komplexe Medikation

    Für breitere Fragestellungen bei Psychopharmaka, Schmerztherapie, Herz-Kreislauf-Medikation und Polypharmazie. Entscheidungsbaum 2 ist in Bearbeitung.

  3. Abrechnung klären Handelt es sich um eine medizinisch begründete oder präventive patienteninitiierte Abklärung?

    Kosten Pharmakogenetik-Profil inklusive Pharmakogenetik-Ausweis:

    CHF 825.70

    Die ärztlich-klinische Supervision durch Dr. med. Ali Sigaroudi, FMH Klinische Pharmakologie und Toxikologie, wird separat nach TARDOC abgerechnet. Die Abrechnung des Pharmakogenetik-Profils erfolgt über reguläre Positionen der eidgenössischen Analysenliste.

    Voraussetzung für eine OKP-Abrechnung sind eine medizinische Indikation sowie eine Verordnung bzw. Veranlassung durch eine dazu berechtigte medizinische Fachperson. Die medizinische Indikation sollte nachvollziehbar dokumentiert sein.

    Die aufgeführten Entscheidungsbäume dienen als praxisorientierte Orientierungshilfe für typische klinische Konstellationen, in denen eine pharmakogenetische Analyse medizinisch begründet sein kann.

    Es gelten Franchise und gesetzlicher Selbstbehalt.

    Bei präventiven oder patienteninitiierten Abklärungen ohne konkrete medizinische Indikation kann es sich um eine Selbstzahlerleistung handeln. In diesem Fall markieren Sie bitte auf dem Auftragsformular: "Verrechnung zu Lasten Patient/in (Nicht-Pflichtleistung)".

  4. Wirkstoffe und genetische Relevanz prüfen Wird der Wirkstoff vom Pharmakogenetik-Profil von Invenimus abgedeckt?

    Schon gewusst?

    Pharmakogenetische Informationen werden zunehmend direkt im Medikationsprozess sichtbar. Im Compendium bzw. eMediplan weist ein eigenes Pharmakogenetik-Symbol (Icon) darauf hin, dass zu einem Wirkstoff relevante pharmakogenetische Informationen verfügbar sind.

    Das Pharmakogenetik-Profil von Invenimus unterstützt die patientenspezifische Einordnung dieser Informationen – für Wirkstoffwahl, Dosierung und Therapiesicherheit.

    Aktuell deckt das Profil 174 Wirkstoffe aus sechs therapeutischen Bereichen ab

    • Blut und blutbildende Organe

      z. B. Antithrombotika

    • Herz-Kreislauf-System

      z. B. Arzneimittel gegen Bluthochdruck, Lipidsenker und Antikoagulanzien

    • Antiinfektiva zur systemischen Anwendung

      z. B. antivirale Arzneistoffe

    • Antineoplastische und immunmodulierende Wirkstoffe

      z. B. onkologische und immunmodulierende Therapien

    • Bewegungsapparat

      z. B. Entzündungshemmer sowie Arzneimittel gegen Gicht und Osteoporose

    • Nervensystem

      z. B. Opioide, Antidepressiva, Psychopharmaka und Arzneimittel gegen neurologische Erkrankungen

    Ausgewertete Wirkstoffe

    Acenocoumarol Avatrombopag Clopidogrel ★ Phenprocoumon Prasugrel ★ Ticagrelor Warfarin Acebutolol Arformoterol Atenolol Atorvastatin Betaxolol Bisoprolol Carvedilol Chinidin Flecainid Fluvastatin Glibenclamid Glimepirid Irbesartan Losartan ★ Lovastatin ★ Mavacamten Metoprolol Nateglinid Nebivolol Pitavastatin Pravastatin Propafenon Propranolol Ranolazin Rosuvastatin Simvastatin ★ Timolol Tolbutamid Abacavir ★ Efavirenz Flucloxacillin Flucytosin ★ Loratadin Nevirapin Primaquin ★ Terbinafin Voriconazol Abrocitinib Azathioprin ★ Belzutifan Capecitabin ★ Cisplatin Deuruxolitinib Elagolix Eliglustat Erdafitinib Fluorouracil Gefitinib Mercaptopurin ★ Methotrexat Paclitaxel Pazopanib Rucaparib Siponimod Tacrolimus Tamoxifen ★ Tegafur ★ Tioguanin ★ Upadacitinib Vincristin Allopurinol Carisoprodol Celecoxib Dexlansoprazol ★ Diclofenac Esomeprazol ★ Flurbiprofen Ibuprofen Lansoprazol ★ Lesinurad Lornoxicam Meloxicam Omeprazol ★ Pantoprazol ★ Piroxicam Rabeprazol ★ Tenoxicam Alprazolam Amitriptylin Amoxapin Amphetamin Aripiprazol Aripiprazollauroxil ★ Atomoxetin Brexpiprazol Brivaracetam Bupropion Carbamazepin Cariprazin Cevimelin Chlorpromazin Citalopram Clobazam Clomipramin Clozapin Codein ★ Darifenacin Desipramin Desvenlafaxine Deutetrabenazin ★ Dexamfetamin Dextromethorphan Diazepam Donepezil Doxepin Dronabinol Duloxetin Escitalopram Eslicarbazepin ★ Ethylmorphin ★ Fesoterodin ★ Flibanserin Fluoxetin Flupentixol Fluvoxamin Fosphenytoin ★ Galantamin Haloperidol Hydrocodon Iloperidon Imipramin Lacosamid Lamotrigin Lisdexamfetamin ★ Lofexidin Meclozin Methadon Methylphenidat Metoclopramid Midazolam Mirabegron Mirtazapin Moclobemid Modafinil Nefazodon Nortriptylin Olanzapin Oliceridine Ondansetron Oxcarbazepin ★ Oxycodon Paliperidon Palonosetron Paroxetin Perphenazin Phenytoin Pimozid Pitolisant Protriptylin Quetiapin Rimegepant Risperidon Sertindol Sertralin Tamsulosin Tetrabenazin ★ Thioridazin Tolterodin Tramadol ★ Trimipramin Tropisetron Umeclidinium Valbenazin ★ Venlafaxin Viloxazin Vortioxetin Zuclopenthixol

    Legende

    • Blut und blutbildende Organe
    • Herz-Kreislauf-System
    • Antiinfektiva
    • Antineoplastische & immunmodulierende Wirkstoffe
    • Bewegungsapparat
    • Nervensystem
    • ★ Prodrug oder Wirkstoff, bei dem eine klinisch relevante Aktivierung bzw. Bioaktivierung zu einem aktiven Metaboliten für die Interpretation bedeutsam sein kann.

    Quellenhinweis

    Die aufgeführten Wirkstoffe beruhen auf klinisch relevanten Gen-Arzneimittel-Interaktionen aus kuratierten pharmakogenetischen Datenbanken und internationalen Empfehlungen, darunter CPIC, DPWG, PharmGKB und ClinPGx.

    Nicht aufgeführte Wirkstoffe können auf Anfrage hinsichtlich pharmakogenetischer Relevanz und verfügbarer Evidenz individuell eingeschätzt werden.

    Weiterführende Informationen: www.clinpgx.org

    Getestete Gene

    Die Analyse umfasst 17 pharmakogenetisch relevante Gene bzw. Genregionen, einschliesslich ausgewählter HLA-Risikomarker sowie der CYP2D6-Copy-Number-Variation (CNV). Die Ergebnisse ermöglichen Rückschlüsse auf die individuelle Reaktion auf die abgedeckten Wirkstoffe.

    Folgende Gene und Marker werden analysiert:

    CYP2B6, CYP2C19, CYP2C9, CYP2C-rs12777823, CYP2D6, CYP3A4, CYP3A5, CYP4F2, DPYD, HLA-A*31:01, HLA-B*15:02, HLA-B*57:01, HLA-B*58:01, NUDT15, SLCO1B1, TPMT und VKORC1.

    Besonderheit CYP2D6

    CYP2D6 wird inklusive relevanter Varianten und Kopienzahlveränderungen analysiert. Dadurch können neben normaler und verminderter Enzymaktivität auch Konstellationen mit fehlender oder erhöhter CYP2D6-Aktivität erkannt werden, sofern sie durch das validierte Testverfahren abgedeckt sind.

    Die genetischen Resultate werden in klinisch interpretierbare Phänotypen übersetzt, zum Beispiel normaler, intermediärer, langsamer, schneller oder ultraschneller Metabolisierer. Die Befundinterpretation berücksichtigt international etablierte pharmakogenetische Empfehlungen und ersetzt nicht die ärztliche Beurteilung der gesamten klinischen Situation.

  5. Auftragsformular (PDF) ausfüllen Medizinische Fragestellung bzw. aktuelle Medikation auf dem Auftragsformular angeben.

    Öffnen Sie das Auftragsformular und geben Sie die medizinische Fragestellung sowie die aktuelle oder geplante Medikation an.

    Auftragsformular öffnen

  6. Patientengespräch Einwilligung des Patienten dokumentieren.

    Informieren Sie den Patienten über Ziel, Nutzen und Grenzen der pharmakogenetischen Untersuchung. Die Einwilligung zur genetischen Untersuchung muss dokumentiert sein; ohne diese darf die Analytik nicht durchgeführt werden.

    Zusätzlich beantwortet der Patient auf dem Auftragsformular die Fragen zum Umgang mit überschüssigem Untersuchungsmaterial, Rohdaten sowie zur möglichen Verwendung für Forschung und Qualitätssicherung. Das Auftragsformular wird anschliessend durch den Patienten und die veranlassende medizinische Fachperson unterzeichnet.

    Formulierungshilfe für das Patientengespräch

    "Wir möchten bei Ihnen eine pharmakogenetische Untersuchung durchführen. Ziel dieser Untersuchung ist es, genetische Varianten zu analysieren, die beeinflussen können, wie Ihr Körper bestimmte Medikamente verarbeitet oder darauf reagiert.

    Untersucht werden ausgewählte Gene und genetische Marker, die für die Wirkung, den Abbau oder die Verträglichkeit bestimmter Arzneimittel relevant sein können. Das Ergebnis kann Hinweise darauf geben, ob ein Medikament bei Ihnen voraussichtlich normal, vermindert oder beschleunigt verstoffwechselt wird oder ob ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen oder ein unzureichendes Therapieansprechen bestehen kann.

    Die Untersuchung ist sinnvoll, weil sie uns dabei unterstützen kann, die Auswahl und Dosierung von Medikamenten besser auf Ihre individuelle Situation abzustimmen. Sie ersetzt jedoch nicht die ärztliche Beurteilung, sondern ist eine zusätzliche Entscheidungsgrundlage zusammen mit Ihrer Diagnose, Ihren Beschwerden, Ihrer aktuellen Medikation und weiteren klinischen Faktoren.

    Für die Untersuchung benötigen wir eine Blutprobe oder einen Wangenschleimhaut-Abstrich. Die Analyse bezieht sich auf pharmakogenetisch relevante Merkmale. Es handelt sich nicht um eine umfassende genetische Untersuchung aller Erbanlagen.

    Wie bei jeder genetischen Untersuchung gibt es auch Grenzen. Nicht jede Nebenwirkung oder jedes Nichtansprechen auf ein Medikament lässt sich genetisch erklären. Auch andere Faktoren wie Alter, Organfunktion, Begleiterkrankungen, andere Medikamente, Ernährung oder Rauchen können die Arzneimittelwirkung beeinflussen.

    Die Ergebnisse werden vertraulich behandelt und nur im Rahmen der medizinischen Betreuung verwendet. Auf dem Formular werden Sie zusätzlich gefragt, wie mit überschüssigem Untersuchungsmaterial und Rohdaten umgegangen werden darf und ob eine Verwendung für Forschung oder Qualitätssicherung erlaubt ist. Diese Fragen können Sie frei beantworten.

    Sie haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Die Untersuchung erfolgt nur mit Ihrer Einwilligung. Mit Ihrer Unterschrift bestätigen Sie, dass Sie informiert wurden und mit der pharmakogenetischen Untersuchung einverstanden sind."

  7. Probenentnahme EDTA-Vollblut

    Entnehmen Sie dem Patienten eine EDTA-Vollblut Probe.

  8. Probe an Invenimus senden Blutprobe oder Swab vorfrankiert an Invenimus senden.

    Verpacken Sie die Probe gemäss den Vorgaben für den Probenversand und senden Sie diese innerhalb von 48 Stunden nach Entnahme an unser Labor in Kloten.

    Vorfrankierte Laborversandtüten inklusive Probensicherheitsbeutel können Sie direkt bei uns bestellen:

  9. Befund erhalten und therapeutisch einordnen Was bekomme ich als Befund zurück?

    Getestete Gene

    Die Analyse umfasst 17 pharmakogenetisch relevante Gene bzw. Genregionen, einschliesslich ausgewählter HLA-Risikomarker sowie der CYP2D6-Copy-Number-Variation (CNV). Die Ergebnisse ermöglichen Rückschlüsse auf die individuelle Reaktion auf die abgedeckten Wirkstoffe.

    Folgende Gene und Marker werden analysiert:

    CYP2B6, CYP2C19, CYP2C9, CYP2C-rs12777823, CYP2D6, CYP3A4, CYP3A5, CYP4F2, DPYD, HLA-A*31:01, HLA-B*15:02, HLA-B*57:01, HLA-B*58:01, NUDT15, SLCO1B1, TPMT und VKORC1.

    Besonderheit CYP2D6

    CYP2D6 wird inklusive relevanter Varianten und Kopienzahlveränderungen analysiert. Dadurch können neben normaler und verminderter Enzymaktivität auch Konstellationen mit fehlender oder erhöhter CYP2D6-Aktivität erkannt werden, sofern sie durch das validierte Testverfahren abgedeckt sind.

    Die genetischen Resultate werden in klinisch interpretierbare Phänotypen übersetzt, zum Beispiel normaler, intermediärer, langsamer, schneller oder ultraschneller Metabolisierer. Die Befundinterpretation berücksichtigt international etablierte pharmakogenetische Empfehlungen und ersetzt nicht die ärztliche Beurteilung der gesamten klinischen Situation.

    Der Pharmakogenetik-Befund fasst klinisch relevante Gen-Arzneimittel-Interaktionen übersichtlich zusammen. Die genetischen Resultate werden in klinisch interpretierbare Phänotypen übersetzt, zum Beispiel normaler, intermediärer, langsamer, schneller oder ultraschneller Metabolisierer.

    2 Arten von Metabolisierern

    Die Zuordnung zu Metabolisierungs-Phänotypen unterstützt die klinische Einordnung, ob ein Wirkstoff in Standarddosierung geeignet ist, ob eine Dosisanpassung geprüft werden sollte oder ob ein alternativer Wirkstoff sinnvoller ist.

    Die Befundinterpretation berücksichtigt international etablierte pharmakogenetische Empfehlungen und unterstützt die ärztliche Entscheidung bei:

    • Wirkstoffwahl
    • Dosierungsanpassung
    • Einschätzung von Nebenwirkungsrisiken
    • Einschätzung eines möglichen Therapieversagens
    • Auswahl geeigneter Alternativen

    Die Befundung wird durch eine interaktive Web-Befundung unterstützt. Diese ermöglicht es, vor oder während einer Therapie zu prüfen, ob ein geplanter Wirkstoff aufgrund des pharmakogenetischen Profils geeignet ist, ob eine Dosisanpassung empfohlen wird oder ob eine therapeutische Alternative in Betracht gezogen werden sollte.

    Die Befundinterpretation ersetzt nicht die ärztliche Beurteilung der gesamten klinischen Situation, sondern ergänzt diese als zusätzliche Entscheidungsgrundlage. Zusätzlich kann den Patientinnen und Patienten ein Pharmakogenetik-Ausweis im Kartenformat abgegeben werden. Über einen QR-Code kann der Befund bei zukünftigen Behandlungen wieder abgerufen und mit behandelnden Fachpersonen geteilt werden.

Praxis-Tools für medizinische Fachpersonen

Hier finden Sie die wichtigsten Unterlagen und Links für die Verordnung, Probenentnahme und fachliche Einordnung der Pharmakogenetik-Analyse.

Mit Invenimus pharmakogenetische Daten in klinische Massnahmen übersetzen

Wissenschaftliche und klinische Rückfragen

Wissenschaftliche / genetische Fragen

Dr. Bart Hendriks
FAMH Medizinische Genetik
Leiter Abteilung Medizinische Genetik
Tel. 079 464 51 30

Klinisch-pharmakologische Fragestellungen

Für Fragen zur klinischen Einordnung oder zur Indikationsstellung steht Ihnen unser Hauspharmakologe Dr. med. Ali Sigaroudi im Rahmen einer telemedizinischen Sprechstunde zur Verfügung.

Sonstige Fragen

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